1.) Wirst Du heiser wenn Du lange und laut singst?
2.) Möchtest Du ein breiteres Spektrum und bessere hohe Töne
3.) Fehlt es Dir an Volumen
4.) Kommst Du zu schnell ausser Atem?
5.) Willst Du mit der Stimme variieren können weil alles gleich klingt?
6.) Fühlst Du Dich wirklich angespannt und schüchtern auf der Bühne?
7.) Weisst Du nicht, wie man richtig mit dem Mikrophon umgeht?
8.) Oder fühlst Du Dich unbeholfen auf der Bühne?
9.) Hast Du das Gefühl, dass Du die Emotion nicht rüberbringst?
10.) Suchst Du Deine stilistische Identität & Sound?
11.) Kannst Du keine Popsongs singen?
12.) Klingst Du immer opernhaft?
13.) Weisst Du nicht, wie Du ohne Vibrato singen kannst?
14.) Kannst Du keine vollen tiefen Töne singen?
15.) Fällt es Dir schwer, schnelle Lieder zu singen?
Meine Empfehlung:
1-5 wird durch das Erlernen einer sehr guten Gesangstechnik gelöst
6-10 fällt in den Bereich Performance-Coaching.
Diese Lösungen überschneiden sich häufig, denn ein Sänger mit Bühnenangst wird soviel Anspannung mobilisieren, dass die beste Gesangstechnik zunächst nichts nützt.
5-15 sind Symptome des Sängers, der eine unkorrekte klassische Gesangstechnik erlernt hat. Hierfür brauchst Du eine erfahre Gesangslehrerin, die Dich so korrigiert, dass der Stimme kein weiterer Schaden zugefügt wird und Du schnellstmöglich umlernst.
Wo auch immer Du gerade stehst: Ich hole Dich dort ab und wir gehen gemeinsam einen Schritt weiter! Wenn Du hören und sprechen kannst, dann kannst Du auch Singen lernen!
Vorbereitungskurs: Töne Treffen (Intonation)
Ich kann keine Töne treffen oder habe grosse Unsicherheiten dabei. Kein Problem. Durch Gehörbildung & Intonationstraining wirst Du bald soweit sein, dass Du ins Level I einsteigen kannst.
Level I: Bruststimme & Kopfstimme
Ich werde heiser, wenn ich laut und lange singe. Ich kann die Töne treffen und habe eine gute Bruststimme. Die Kopfstimme habe ich bisher nicht trainiert, weil ich sie vermieden habe, um nicht piepsig zu klingen oder dachte, dass es danach nicht weitergeht. Ich möchte in der Höhe besser klingen und insgesamt mehr Volumen entwickeln. Ausserdem ist es mir mir wichtig, einen sauberen Tonansatz und gute Atemtechnik von Anfang an zu lernen, damit ich mir nichts falsches angewöhne. Dies am besten anhand von Übungen, die meinen Tonumfang erweitern und direkt die Sounds produzieren, die auch in den Lieder vorkommen, die ich gerne singen möchte. Dann gibt es keinen weiteren Lernschritt vom Übertragen der Übungen auf das Singen.
Level II: Der Übergang
Ich habe gelernt, Brust- und Kopfstimme unabhängig voneinander gezielt anzuwenden und weiss genau, wie ich meine Stimme mit den entsprechenden Übungen ausbalancieren kann, so dass ich immer einen runden, schönen, mittigen Klang habe. Jetzt geht es darum, die beiden Register (Bruststimme & Kopfstimme) zu verbinden. Wir beschäftigen uns also mit dem Übergang und üben, die Verbindungsstelle zwischen Brust- und Kopfstimme auszubalancieren, bis wir den Übergang nicht mehr hören. Wenn ich den Übergang meister, dann kann ich in jeder Tonlage singen.
Level III: Die Mittelstimme (Pharyngeal Voice)
Die Bruststimme ist jetzt in einem breiten Spektrum optimal ausgebildet - der Klang immer mittig. Die Kopfstimme gut entwickelt. Der Übergang wird immer unhörbarer. aber man hört ihn noch, weil die Kopfstimme noch ein wenig zu dünn klingt. Da das Hochziehen der Bruststimme in Kopfstimmenbereiche (Belten) nur kurzfristig für die eine oder andere Songpassage ein Effekt ist, der aber langfristig zu einem Tremolo in der Stimme führt, möchte ich die Mittelstimme lernen. Wenn ich die Mittelstimme entwickelt habe, dann klinge ich im unteren Bereich der Kopfstimme so, als wäre es meine Bruststimme - nur noch viel besser weil obertonreicher.
Level IV: Die Mittelstimme (Pharyngeal Voice) & Effekte
Weiteres Aufbautraining der Mittelstimme (Pharyngeal Voice) & Training aller in der Popmusik vorkommenden Effekte: Growl, Vocal Fry, Yodl, Vibrato, Breathyness, Dynamic, Whaling...)